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'Eiskalte
Engel'
(Blu-ray
Disc) |
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kaufen*
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Das
Bild:     
Video Auflösung / Codierung: 1080p / AVC MPEG-4
Aspect Ratio: 1.85:1 (16:9)
| Schärfe: |
|
75% |
| Kontrast: |
|
75% |
| Detailzeichnung: |
|
55% |
| 3-D
/ HD-Effekt: |
|
55% |
| Kompression: |
|
0%
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| Bild-Kurzbewertung: |
| +
Positiv: |
| -
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Sehr
solide / teils recht gute Bildqualität
mit nur wenigen Schwächen. |
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| -
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Solide,
aber nicht übermässig gute
Schärfe- und Detailzeichnung. |
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| -
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Grundsätzlich guter Kontrast
mit meist gutem / sattem Schwarzwert. |
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| -
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Meist gute / recht kräftige und
zudem natürliche Farbwiedergabe. |
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| -
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Einige wenige Aufnahmen / Szenen wirken
etwas plastischer. |
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| -
Negativ: |
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Schärfe minimal wechselhaft /
Bild dürfte schärfer &
detaillierter wirken. |
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| -
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Teils leichter bis mittelstarker Detailverlust
in dunklen Bildbereichen. |
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| -
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Dunklere Szenen wirken teilweise etwas
unruhiger / leicht körnig. |
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Das Bild von 'Eiskalte Engel' macht auf Blu-ray
einen grösstenteils sehr soliden, teilweise sogar
richtig guten Eindruck - und hat trotz des Alters
von mittlerweile nun doch schon 11 Jahren eine zufriedenstellende
Qualität zu bieten. Man hat sicher schon schärfere
und detailliertere Präsentationen gesehen, aber
trotz der ein oder anderen weichen Einstellung kann
man hier von sehr soliden Werten sprechen - wobei
vor allem einige Close-up's besonders gut aussehen
und schärfe- und detailmässig sehr gute
Werte erzielen. Der Kontrast kommt in der Regel recht
ausgewogen daher und weist einen satten Schwarzwert
auf - der allerdings auch ein kleines Problem darstellt,
denn hin und wieder kommt es hier zu einem leichten
(bis mittelstarken) Detailverlust in dunklen Bildbereichen.
Man hat aber schon deutlich schlimmeres gesehen!
Auf ein übermässig plastisches Bild sollte
man aber nicht hoffen, denn 'Eiskalte Engel'
wirkt trotz der zufriedenstellenden Kontrast- und
der natürlichen Farbwiedergabe nur selten einigermassen
plastisch. Die wenigen körnigeren (dunkleren)
Szenen sind dafür aber auch nicht wirklich problematisch.
Eine alles in allem überaus passable Bildqualität!
Der
Ton:     
Getestet: Deutsch DTS-HD Master Audio 5.1
Beim Ton von 'Cruel Intentions' (Originaltitel)
macht sich weniger das Alter, sondern schlicht und
einfach das Genre des Films bemerkbar - denn im typischen
Stil vieler anderer Dramen / Romanzen wird einem hier
ein grösstenteils ziemlich frontlastiger Soundmix
geboten der über eine absolut minimale Surround-Kulisse
verfügt. Die auf den hinteren Lautsprechern zu
hörenden Umgebungsgeräusche kann man jedenfalls
an einer Hand abzählen, dafür sorgt die
gute Auswahl an Pop-Songs für etwas druckvollere
Stimmung während der Soundmix auf den vorderen
Lautsprechern mit einer soliden Stereo-Separation
überzeugt. Die Lautstärke der Abmischung
ist dabei zwar etwas leise geraten, aber dafür
macht die Balance einen guten Eindruck - was (bei
entsprechender Lautstärke des Verstärkers)
für durchgehend gut verständliche Dialoge
sorgt.
Ausserdem sind auf dieser Blu-ray folgende Tonspuren
enthalten:
DTS-HD Master Audio 5.1: Englisch
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Die
Extras:     
Die Extras von 'Eiskalte Engel' starten mit einem
informativen, und zudem ziemlich unterhaltsamen, Audiokommentar
bei dem nebst Regisseur Roger Kumble diverse andere
Crew-Mitglieder zu Wort kommen - wobei der Regisseur
im Mittelpunkt steht und hier ausführlich über
die Arbeiten an seinem ersten (!) Kinofilm spricht.
Kumble ist zudem bei der Dokumentation 'Creative
Intentions' (ca. 22 min.) zu sehen, einem etwas
ausführlicheren Making of bzw. Rückblick bei
dem sich die Macher an die Entstehung des Films erinnern
- und, wie es der Titel schon andeutet, man vor allem
auf die visuelle Umsetzung des Films eingeht. Wie die
meisten filmbezogenen Features liegt auch diese Doku
in Standard-Definition (576i, MPEG-2) vor.
Weiter geht's mit einem kurzen 'Making of Featurette'
(ca. 6 min.) das, in typischer Hollywood-Machart, mehr
wie ein verlängerter Trailer daherkommt und - nebst
einigen Set-Aufnahmen - keine wirklichen Infos zur Entstehung
des Films bietet. Weitere (unkommentierte) Aufnahmen
vom Set gibt's bei der 'B-Roll' (ca. 2 min.)
zu sehen.
Vollkommen uninteressantes Promo-Geplapper gibt's zudem
in einer Reihe von verschiedenen 'Interviews'
(ca. 6 min.) bei denen die drei Hauptdarsteller über
ihre Rollen sprechen und auch der Regisseur noch ein
paar inhaltslose Floskeln von sich geben darf. Immerhin
wird's zum Abschluss nochmals ein bisschen interessanter,
denn zu guter Letzt gibt's hier noch eine Reihe von
durchaus sehenswerten 'Geschnittenen Szenen'
(ca. 20 min.) zu sehen. Diese sind jeweils mit einem
kurzen Intro von Regisseur Roger Kumble verfügbar
der kurz erklärt, wieso die Szenen im fertigen
Film in dieser Form nicht zu sehen sind. Zudem verfügbar:
Der originale Kino-'Trailer' (ca. 2 min.) von
'Eiskalte Engel' der hier als einziges Feature
hochauflösend präsentiert wird.
Selbstverständlich darf auch hier die mittlerweile
standardmäsige 'BD-Live'-Einbindung von
Kinowelt nicht fehlen. Falls der verwendete Blu-ray
Player über das Profil 2.0 verfügt, kann auf's
Online-Portal von Kinowelt zugegriffen werden wo es
nebst Eigenwerbung (u.a. Umfrage, Trailer, News und
FAQ) einen Zugang zur 'Eiskalte Engel' Online-Community
gibt - weiteres filmbezogenes Material sucht man hier
vergeblich. Weitere Eigenwerbung macht das Kinowelt-Label
zudem direkt auf der Disc selbst und hat hier gleich
zehn (!) verschiedene Trailer (inklusive dem bereits
erwähnten Trailer des Hauptfilms) auf die Disc
gepackt - die immerhin grösstenteils hochauflösend
(1080p, AVC MPEG-4) präsentiert werden.
Ebenfalls erwähnenswert: Das Kinowelt-Label hat
die 'Eiskalte Engel' Blu-ray mit einem Wendecover
ausgestattet bei dem das lästige und unbeliebte
FSK-Logo fehlt. |
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Kritik
& Unser Fazit:
Unglaublich, was für einen bitterbösen
und hinterhältigen kleinen Film der Regisseur
Roger Kumble mit seinem Erstlingswerk 'Eiskalte
Engel' im Jahr 1999 geschaffen hat - und damit
einen Volltreffer beim damaligen Kinopublikum
gelandet hat. Dass 'Cruel Intentions' (Originaltitel)
auch mehr als 10 Jahre später noch bestens
unterhält, liegt vor allem an der zeitlosen
Vorlage von Choderlos de Laclos klassischer Buchvorlage
'Les liaisons dangereuses' die 1988 von
Stephen Frears als 'Gefährliche Liebschaften'
wesentlich getreuer verfilmt wurde (u.a. mit Glenn
Close). In 'Eiskalte Engel' verlegt man
die intrigenreiche Handlung um Liebe und Betrug
in die heutige Zeit.
Dementsprechend verwundert es dann auch nicht,
dass die Figuren in dieser modernen Adaption wesentlich
jünger daherkommen und aus einer Gruppe Teenager
der New Yorker Upper-Class bestehen. Diese beherrschen
das listige Spiel der Liebe im Schlaf - und gehen
dabei sogar über Leichen! Dass die Macher
im Verlauf des Films mehrfach ganz knapp am Seifenopern-Niveau
vorbeischlittern, stört hier ausnahmsweise
überhaupt nicht, denn es ist einfach nur
höchst unterhaltsam wenn sich aufgehende
Hollywood-Sternchen der '90er Jahre an den gestelzten,
aber herrlich bösen und vielfach extrem unter
die Gürtellinie gehenden, Dialogen versuchen
- und dank einer guten Portion Trash-Faktor sogar
erstaunlich überzeugend rüberkommen.
Trotz der klassischen literarischen Vorlage ist
'Eiskalte Engel' alles andere als hochstehendes
intelligentes Kino, sondern zielt voll auf sein
Zielpublikum ab. Der Film gehört, zumindest
in unserem Fall, zu den sogenannten 'Guilty
Pleasures' die man sich immer wieder gerne
ansieht. Das '90er Jahre Dekor ist dabei wenig
störend, und auch die vielen zeitgenössischen
Songs - darunter The Verve's 'Bittersweet Symphony'
- passen nach wie vor hervorragend in den Film.
In 'Eiskalte Engel' sieht man zwar kaum
Sex, aber dafür wird umso mehr darüber
geredet - und trotzdem ist der Film irgendwie
sexy und anziehend und hat kaum etwas von seinem
ursprünglichen Reiz verloren.
In technischer Hinsicht ist dem Film dafür
schon ein bisschen anzumerken, dass schon ein
Jahrzehnt seit der Produktion vergangen ist -
was in diesem Fall allerdings nicht wirklich als
Kritikpunkt betrachtet werden soll. Denn viele
Schwächen sind hier nicht vorhanden, auch
wenn das Bild grundsätzlich noch etwas schärfer
und detaillierter sein dürfte, während
man sich beim Ton etwas zu sehr auf die vorderen
Kanäle konzentriert - was bei 'Eiskalte
Engel' aber auch ein genrebedingter Effekt
sein dürfte. Die Extras sind vielleicht der
grösste Schwachpunkt dieser Disc, denn ausser
einem informativen |
Audiokommentar und Making of wird einem
hier grösstenteils nur das übliche
(etwas veraltet wirkende) Programm geboten.
'Eiskalte Engel' bietet gute, wenn
auch völlig oberflächliche Kino-Unterhaltung
im besten '90er Jahre Stil - der dank dieser
soliden Blu-ray Umsetzung umso besser zur
Geltung kommt. Nicht nur für langjährige
Fans! |
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besseren Internet-Darstellung auf
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(inklusive einer leichten JPEG-Kompression).
Es wurden keine Veränderungen
an Schärfe, Kontrast oder an
den Farben vorgenommen. |
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